Über

Dr. Norbert Obermayr

Politik beginnt nicht bei Parteien, sondern beim Menschen.

Sein politisches Denken gründet auf der Überzeugung, dass jede Gesellschaft ein tragfähiges Menschenbild braucht. Grundlage ist die humanistische Ethik und das von ihm entwickelte Leitbild SANUS. Dieses versteht den Menschen als freie, verantwortungsfähige und entwicklungsfähige Persönlichkeit. Freiheit ohne Verantwortung führt ebenso in die Irre wie Verantwortung ohne Freiheit.

Ausgehend von den Erkenntnissen der Verhaltensbiologie sieht Norbert Obermayr die Entwicklung der Persönlichkeit als Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Persönlichkeit entsteht nicht zufällig. Sie entwickelt sich durch Bindung, Orientierung, Grenzerfahrungen, Vorbilder und die Übernahme von Verantwortung. Deshalb vertritt er den Grundsatz:

„Persönlichkeitsbildung geht vor Ausbildung.“

Eine Gesellschaft entscheidet sich nicht daran, welches Wissen ihre Menschen besitzen, sondern welche Persönlichkeiten sie hervorbringt. Deshalb setzt er sich für eine Bildungspolitik ein, die Charakterbildung, Verantwortung und soziale Kompetenz ebenso ernst nimmt wie die Vermittlung von Wissen.

Berufliche Erfahrung

Norbert Obermayr studierte Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Graz und promovierte zum Doktor der technischen Wissenschaften. Bereits früh begann er seine Lehrtätigkeit an Universitäten und Fachhochschulen und war über Jahrzehnte als Universitätslektor sowie Referent in der Erwachsenenbildung tätig.

Seine berufliche Laufbahn führte ihn vom Universitätsassistenten über die Funktion des Werksleiters bis zum technischen Vorstand eines international tätigen Industriekonzerns. Später gründete er ein eigenes Ingenieurbüro und eine Unternehmensberatung. Als Sanierungsmanager, Unternehmensberater und Sachverständiger begleitete er zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland bei Restrukturierungen, Werksplanungen und komplexen Veränderungsprozessen. Sein berufliches Leben war geprägt von einer zentralen Aufgabe: Probleme erkennen, Ursachen analysieren und tragfähige Lösungen entwickeln.

Auszeichnungen

Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Österreichischen Logistikpreis, dem Knowledge Award und dem Constantin Award ausgezeichnet.

Führung bedeutet Menschen entwickeln

Als Führungskraft vertrat Norbert Obermayr stets einen klaren Grundsatz:

Menschen fordern. Menschen fördern. Menschen führen.

Leistung entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen, Eigenverantwortung und die Entwicklung der Fähigkeiten jedes Einzelnen. Führung bedeutet für ihn, Menschen zu befähigen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam bessere Lösungen zu entwickeln.

Verantwortung und soziale Kompetenz ebenso ernst nimmt wie die Vermittlung von Wissen.

Warum Politik?

Nach Jahrzehnten in Wirtschaft, Wissenschaft und Beratung stellte sich für Norbert Obermayr eine grundlegende Frage:

Warum gelingt es Unternehmen oft, komplexe Probleme systematisch zu lösen, während Politik vielfach Symptome verwaltet?

Er ist überzeugt, dass Wirtschaft und Politik unterschiedliche Aufgaben haben. Unternehmen verfolgen wirtschaftliche Ziele, Politik dient dem Gemeinwohl. Dennoch kann Politik von der Wirtschaft lernen: Probleme klar zu analysieren, Ursachen zu erkennen, unterschiedliche Interessen einzubinden und Entscheidungen an ihrer langfristigen Wirkung zu messen.

Für ihn beginnt gute Politik nicht mit Ideologien, sondern mit einer sauberen Problemanalyse.

„Gute Politik beginnt nicht mit Ideologien, sondern mit einer sauberen Problemanalyse.“

Seine politischen Anliegen

Aus seinem Menschenbild ergeben sich seine politischen Schwerpunkte:

Persönlichkeitsbildung

Persönlichkeitsbildung als Grundlage einer freien Gesellschaft.

Gewaltprävention

Gewaltprävention durch Persönlichkeitsentwicklung statt immer neuer Kontrolle und Strafen.

Stärkung von Familien

Stärkung von Familien als wichtigstem Bildungsort des Menschen.

Wirtschaft mit Verantwortung

Eine Wirtschaft, in der Leistung, Verantwortung und Wertschöpfung wieder stärker zusammengehören.

Bodenordnung

Eine Bodenordnung, die Grund und Boden als Lebensgrundlage und nicht als reines Spekulationsobjekt versteht.

Generationengerechtigkeit

Ein generationengerechtes Sozial- und Pensionssystem, das Solidarität und Eigenverantwortung verbindet.

Ursachen statt Symptome

Eine Politik, die Ursachen löst statt Symptome verwaltet.

Demokratie braucht Gewissen

Norbert Obermayr ist überzeugt, dass Demokratie nur funktioniert, wenn Mandatarinnen und Mandatare ihrem Gewissen verpflichtet sind.

Mit der Angelobung leisten gewählte Vertreter einen Eid auf Verfassung und Gemeinwohl. Dieser Auftrag darf nach seiner Überzeugung nicht durch Fraktionszwang eingeschränkt werden. Deshalb setzt er sich für Rahmenbedingungen ein, die freie Gewissensentscheidungen ermöglichen – etwa durch geheime Abstimmungen bei Personal- oder Gewissensfragen nach dem Vorbild anderer parlamentarischer Systeme.

Ebenso fordert er klare Regeln gegen parteipolitische Machtstrukturen. Führungspositionen in staatsnahen Unternehmen sollen ausschließlich nach Qualifikation durch unabhängige Auswahlverfahren vergeben werden. Politische Funktionen sollen zeitlich begrenzt sein, damit Verantwortung auf Zeit wahrgenommen wird und regelmäßig Raum für neue Ideen und neue Persönlichkeiten entsteht.

Sein Ziel

Norbert Obermayr versteht Politik nicht als Karriereweg, sondern als Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Er ist überzeugt:

„Eine Gesellschaft verändert sich nicht nachhaltig durch immer neue Gesetze. Sie verändert sich durch Menschen mit Charakter, Verantwortung und einer starken Persönlichkeit. Genau dort muss Politik beginnen.“